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Umwelt








Umwelt/Energie ==> Atomenergieausstieg:


Aus der SÜDDEUTSCHEN:

Strompreis und Netzentgelt:

Energiewende teurer als gedacht

20.10.2011


http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/
strompreis-und-netzentgelt-energiewende-teurer-als-gedacht-1.1168638




Aus der SOZIALISTISCHEN ZEITUNG (Soz):

Wo sind die Milliarden geblieben?

Nicht der Atomausstieg, E.on vernichtet Arbeitsplätze

von Michael Aggelidis. 09/2011

http://www.sozonline.de/2011/09/wo-sind-die-milliarden-geblieben/





Links wirkt: Sozial.Nachhaltig.Gerecht.Friedlich.
http://www.nachhaltig-links.de/



Aus der SÜDDEUTSCHEN:

Atomausstieg in Deutschland Ein abgeschaltetes AKW soll wieder ans Netz

12.07.2011, Von Markus Balser

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30.06.2011 – Gregor Gysi (MdB, DIE LINKE) im Deutschen Bundestag:

Union, FDP, SPD und Grüne beschließen einen halbherzigen Atomausstieg

Gregor Gysi in der Debatte über die Atomausstiegspläne der Bundesregierung


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Aus dem NEUEN DEUTSCHLAND:

von Hagen Jung 25.06.2011:

Grüne Ja-Sager im Gegenwind

Diskussionen um Atomkraft-Ausstieg in Dannenberg – LINKE hält das Jahr 2014 für möglich

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Atomausstieg und Stuttgart 21 – Ende vom Anfang DER LINKEN?!

(Red.File, 01.06.2011)

Die Tricksereien von Schwarz- gelb, die auf der einen Seite den Gesichtsverlust vor Rosa-Grün und deren gerade erst kassierten Atomausstieg zu verdauen haben und auf der anderen Seite ja weiterhin verlässliche Marionetten für die Energiewirtschaft und der von ihr profitierenden Großkonzerne abgeben müssen, um von der Kapitalbourgeoisie bei den nächsten Bundestagswahlen wiedergewählt werden zu können, sind offensichtlich: Übertragbarkeit von vertraglich zugesicherten Restlaufzeiten bereits abgeschalteter Reaktoren auf noch laufende, sowie die Vorhaltung atomarer Standby-Kapazitäten zeigen, dass man sich jede Menge Hintertürchen offen halten will, um den Ausstieg möglichst weit hinauszuzögern oder bei Änderung der politischen Mehrheitsverhältnisse im Bundestag wieder umkehren zu können.

Die Perversion des Denkens der Rechnerei mit Restlaufzeiten – gerade vor dem Hintergrund der Atomkatastrofe von Fukushima – schlägt dem Fass den Boden aus: Die Altreaktoren sind ja wohl aus triftigem Grund sofort abgeschaltet worden. Da man aber vertragliche Absprachen hat, meint man offensichtlich, dass das Risiko eines Weiterbetriebes wohl doch noch insofern hinnehmbar gewesen wäre, dass man jetzt zumindest das Recht habe, die Zeitspanne der vorzeitigen Abschaltung auf neuere Reaktoren übertragen zu können – als Kompensation für erlittenes Unrecht, sozusagen.

Übertragen auf einen Autobesitzer hieße das: Wenn jemand mit einem Auto Baujahr 1990 zum Tüv fährt und die Rostlaube dort durchfällt, der Besitzer aber der Meinung ist, dass der Motor ja nur 100.000 km gelaufen sei, aber mindestens noch weitere 100.000 km packen könnte, wozu er das Auto noch etwa vier Jahre fahren müsste, hätte er doch zumindest das Recht ein neueres Gebrauchtfahrzeug, Baujahr 1992, für etwa 200.-Euro zu erwerben, auf das dann automatisch eine TÜV-Bescheinigung gültig bis zum Jahr 2015 ausgestellt werden müsste.

Der schwarz-gelbe Atomausstieg ist also mehr als fadenscheinig. Er wird seitens der Atomlobby und befreundeter Presse bis auf weiteres gewürzt werden mit Schreckenszenarien von Kostenexplosionen bei den Strompreisen und Engpässen bei der Energieversorgung.

In der Tat: Das, womit sich DIE LINKE dringend auseinandersetzen sollte, ist die soziale Seite des Atomausstieges. Denn eines ist klar: Die Atomkraftwerke werden bis auf weiteres einen Haufen Geld verschlingen, zusätzlich kommen dann noch die Investitionskosten für den Umbau der Energiewirtschaft.

Das alles wird nicht zum Nulltarif zu erhalten sein, und es steht zu befürchten, dass das vielen Menschen nicht bewusst ist.

Woher werden sich Energiewirtschaft und Regierung die Kohle dafür beschaffen? Von den Großabnehmern unter Gefährdung des "Standorts Deutschlands" oder von den bequem erreichbaren Privatverbrauchern?

Das wäre das gleiche grün motivierte Schnittmuster, nach dem schon die Einführung der Ökosteuer gearbeitet war: Absatzrabatte für Großabnehmer, um Deutschland keinen Nachteil beim Export einzutragen und die kinderreiche Familie, die naturgemäß mehr Strom verbraucht als Singlehaushalte, in die Pfanne gehauen. Um die Menschen, die die rosa-grüne Bagage wenig später in HARTZ IV geführt hat, wurden sich ebenso wenig Gedanken gemacht

Hier hat unsere Partei ihre künftige Hauptaufgabe, nämlich das soziale Koordinatensystem beim Atomaussstieg darzustellen.

Sonst wird das Pendel in der Bevölkerung nämlich sehr bald zurückschlagen und eine Neo-Atomkoalition aus Union und SPD sich als Sachwalter der "kleinen Leute" aufspielen und uns und die zukünftigen Generationen um den Atomausstieg bescheißen.

DIE LINKE muss hier daher eine vorausschauende Politik betreiben, und es den Grünen nicht durchgehen lassen, vom Fukushima-Effekt zu profitieren, ohne den sozialen Hauptbelangen von Energiepolitik ausreichend Rechnung zu tragen.

Die Kosten für den Energiewandel sind bei denen einzutreiben, die jahrzenhtelang von der Atompolitik in Milliardenhöhe profitiert haben. Kernforderung unserer Partei kann daher nur in der Zerschlagung und Vergesellschaftung der Energiekonzerne liegen. Gerade auch im Hinblick auf Grußprojekte, wie Stuttgart 21, muss unsere Partei daher Vorreiterin bei der Forderung nach radikaler Demokratisierung von Staat und Wirtschaft sein, mit der Einführung von niedrigschwelligen Volksentscheiden und Bürgerbefragungen, sowie des Bürgerhaushaltes.


Dann würde DIE LINKE vielleicht auch mal bei Wahlumfragen und Wahlen wieder etwas besser ausschauen und zu einer linken Partei des 21 Jahrhunderts werden.




Aus dem NEUEN DEUTSCHLAND:

1.Polizei räumt Sitzblockade am Stuttgarter Hauptbahnhof

Bahn setzt Bauarbeiten an »Stuttgart 21« fort

http://www.neues-deutschland.de/artikel/
199757.polizei-raeumt-sitzblockade-am-stuttgarter-hauptbahnhof.html



Von Uwe Kalbe, 10.06.2011:

2.Zerren an Grüner Glaubwürdigkeit

Im Bundestag spielte Trittin noch die Rolle des Atomoberaussteigers, doch um diesen Ruf muss er sich sorgen

http://www.neues-deutschland.de/artikel/
199560.zerren-an-gruener-glaubwuerdigkeit.html





Vergleiche: Artikel aus ZEIT-ONLINE, 15.06.2011

Schwarz-Grün Nicht konsensfähig – Kretschmanns Politikthesen

Der Ministerpräsident hat die Chancen von Schwarz-Grün und der Atomwende angesprochen. Davon distanzieren sich nicht nur die Parteilinken – auch die Realos.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-06/kretschmann-gruene-thesen




Aus dem NEUEN DEUTSCHLAND:


Von Kurt Stenger, 07.06.2011
1.Neueinstieg in den Atomausstieg: Regierung nimmt Laufzeitverlängerung zurück - Umweltverbände: Energiewende bleibt aus


http://www.neues-deutschland.de/artikel/199306.neueinstieg-in-den-atomausstieg.html


2.Energiekonzerne unter Druck:
Zum Auslaufen des Moratoriums hält RWE offen, ob Biblis B wieder ans Netz geht

http://www.neues-deutschland.de/artikel/
199711.energiekonzerne-unter-druck.html?sstr=konzerne




Aus SoZ - Online (Sozialistische Zeitung - Online)
:

«Die Atomkonzerne haben null Euro Entschädigung verdient»

Roman Denter präsentiert die Vorstellungen von Attac für eine alternative Energieversorgung
Mit dem Atomausstieg in der Version des Kompromisses von rot-grün aus der Zeit der Regierung Schröder gibt sich die Anti-AKW-Bewegung heute nicht mehr zufrieden. Sofortiges Abschalten ist möglich.

http://www.sozonline.de/2011/05/

die-atomkonzerne-haben-null-euro-entschadigung-verdient/





Pressemitteilung  31.05.2011 von– Dorothée Menzner, MdB, DIE LINKE:

Laufzeit- und Renditegarantie für die Atomlobby

„Das Ausstiegskonzept von Schwarz-Gelb verdient den Namen nicht. Union und FDP verkaufen eine Laufzeit- und Renditegarantie als Atomausstieg. Das ist ein Versuch, die Menschen hinters Licht zu führen", so Dorothée Menzner anlässlich der Kontroverse über den Atomausstieg bis 2022. Die energiepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:
„Die nächsten AKWs sollen erst 2021 vom Netz gehen, Reststrommengen des Pannenreaktors Krümmel sollen übertragen werden können und dann soll auch noch ein Altmeiler bis 2013 auf "stand by" gehalten werden.

Da ist die Bundesregierung im vorauseilenden Gehorsam vor den Atomkonzernen und ihren Lobbyisten eingeknickt - gegen jeden Sachverstand und den Willen der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger.

Trotz aller Beteuerungen bleibt der endgültige Ausstieg nicht nur in weiter Ferne, sondern ist bei nächster Gelegenheit umkehrbar, solange das Verbot der Nutzung der Kernenergie nicht Verfassungsrang bekommt. Dies umso mehr, als die Koalition beim Ausbau der Erneuerbaren trotz dem einen oder anderen Schritt nach vorn eher auf der Bremse steht.

So kann und wird es keinen Konsens geben. Weder mit der LINKEN noch mit den Menschen, die völlig berechtigt einen unverzüglichen und unumkehrbaren Ausstieg aus der Hochrisikotechnologie fordern - und weiter fordern werden.“



Sieben Schritte zum unverzüglichen und unumkehrbaren Atomausstieg

Beschluss der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag vom 10. Mai 2011


http://www.linksfraktion.de/positionspapiere/
sieben-schritte-unverzueglichen-unumkehrbaren-atomausstieg/



Pressemitteilung der Fraktion DIE LINKE im Bundestag
11.05.2011, Eva Bulling-Schröter:


Atomausstieg bis 2014 machbar

http://www.linksfraktion.de/pressemitteilungen/atomausstieg-2014-machbar/



Rede von Gregor Gysi, 15.04.2011:

Sozial-ökologische Energiewende braucht breite gesellschaftliche Debatte


http://www.linksfraktion.de/reden/
sozial-oekologische-energiewende-braucht-breite-gesellschaftliche-debatte/




Linkhinweis zum Thema Nachhaltigkeit/Umwelt/Ressourcen:

http://www.nachhaltig-links.de/