Marxistische Kritik






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Aus: DER FREITAG
Conrad Lluis Martell, verlinkt am 28.05.2019

Ende eines linken Experiments
Spanien: Bei den Kommunalwahlen hat die Linke viele Metropolen wieder verloren. Das abrupte Ende dieser „Ciudades del Cambio“ muss allen Beteiligten zu denken geben


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Aus: DER FREITAG
Yanis Varoufakis, Fabio De Masi | Ausgabe 21/2019

„Wir sollten gemeinsam kämpfen“
Europawahl Yanis Varoufakis und Fabio De Masi sind beide links – doch sie vertreten zwei verschiedene Parteien. Wie können Linke ihre Kräfte vereinen? Ein Briefwechsel


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Aus der WORLD-SOCIALIST-WEB-SITE (WSWS.ORG):
Von David North, 7.Mai 2019

Eröffnungsbericht zur Internationalen Online-Maikundgebung:
Die Wiederkehr des Klassenkampfs und der Kampf für den Sozialismus


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Kommentar von Red.File,09.05.2019: Stimmt, Linken pauschal Nationalismus vorzuwerfen, ist ein willkommenes Totschlagargument der Neoliberalen. Und diese brauchen sich gar nicht am aufkommenden Nationalismus und Faschismus moralisch aufgeilen, schließlich haben sie ihn durch ihre ruinöse Sparpolitik im öffentlichen, kulturellen und sozialen Sektor in ganz Europa und die Marginalisierung von einkommensschwachen Menschen, die oft zu Niedriglöhnen mit grundlos befristeten Arbeitsverträgen und/oder als Leiharbeiter ihre Haut zu Arbeitsmarkte tragen müssen, zu erheblichem Wachstum verholfen.

Auf der anderen Seite gibt es zweifellos auch einen stabilen Linksnationalismus, der Menschen vorgaukelt, dass sich der Kapitalismus in erstarkten Nationalstaten sozial abfedern, also weichspülen ließe. Das ist falsch und auch von der historischen Seite her dumm: Die moderne Kapitalbourgeoisie kann Kapital- und Menschenverwertung in beiden Spielarten: Weltumspannend, global, neoliberal und flexibel oder eben auch national, autoritär und mit militaristisch-chauvinistischem Korpsgeist. Zwei völlig unterschiedlich aussehende Seiten der selben Medaille. Das kann man doch gerade als Deutscher vom letzten und diesen Jahrhundert gelernt haben!



Aus OXI - WIRTSCHAFT ANDERS DENKEN:
28.05.2016, verlinkt am 09.05.2019

Wieso Europa so nicht funktionieren kann
Der renommierte Wissenschaftler Wolfgang Streeck über das faktische Fehlen der Opposition, die Gefahr eines harten Euro, die Wichtigkeit des Nationalstaates, eine verlogene Flüchtlingspolitik und die »Denunzierung als Sozialnationalist«.


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Aus der WORLD-SOCIALIST-WEB-SITE (WSWS.ORG):
12.April 2019

Das Wiederaufleben des Klassenkampfes in Polen


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Aus: DER FREITAG
Romy Straßenburg, verlinkt: 20.03.2019

Sie werden gehasst
Gelbwesten: Hat das System die Revolte überlebt oder zwingt die Revolte das System in die Knie?


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Aus: LIBÉRATION
Par Frédéric Worms, professeur de philosophie à l’Ecole normale supérieure, chroniqueur à Libération — 18 mars 2019

Macron et les intellectuels : un débat sur la crise du débat
Le philosophe Frédéric Worms se rendra à l'Elysée, ce lundi, à l'invitation du Président pour un «grand débat» avec une soixantaine d'intellectuels. Mais il faut que les discussions abordent la défiance croissante à l'égard des chercheurs et la crise des médiations.


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Kommentar von Red.File, 13.03.2019:

"Aller Abschied fällt doch nicht so schwer"

Nein, nein, so unverständlich und mysteriös ist der Rückzug von S.Wagenknecht nun auch wieder nicht. Als DIE LINKE noch PDS war, war Wagenknecht noch Kommunistische Plattform. Dann hat das Ganze von einer doch sehr strukturkonservativen, bürgerlich-technokratischen Partei aus, wie es sowohl die PDS war und DIE LINKE ist, wohl doch nicht so ganz überzeugend gewirkt, denn Kommunismus oder Marxismus sind halt doch sehr heftig. Zu heftig für Individuen, die ohnehin nur innerhalb des bürgerlich-parlamentarischen Systems denken, sich zu DDR-Zeiten ja schon ein bourgeoises Ersatzproletariat geschaffen hatten, und nie etwas am Hut hatten mit dem Außerparlamentarischen, dem Kulturellen um die Politik, der gesellschaftlichen Vision oder allem, was bürgerliche Autorität in Frage stellt. Da ist man dann in der Rolle als Kommunistin doch nicht ganz so glaubwürdig. Mummenschanz, eben!

Die Lösung schien gefunden zu sein als sich Wagenknecht über ihren Pragmatismus dann mit Dietmar Bartsch und seinen bürgerlich-radikaltechnokratischen Überrealsozialisten zusammen tat. Dazu passend schrieb sie ja auch ihre Bücher zur Beweihräucherung der Sozialen Marktwirtschaft nach Ludwig Erhard, die innerhalb eines wie auch immer zu schaffenden deglobalisiertem Nationalsozialkapitalismus zum zweiten Mal aufgegossen werden sollte.

Leider ließ man dann sämtliche Ansätze zur Erneuerung der Demokratie, zur Entwicklung einer linken, internationalen EU-Politik, zu Emanzipation, Internationaler Solidarität, sowie zu Ökologie und Nachhaltigkeit fahren. Das war dann auch der Grund, warum man mit dem Vorstand der eigenen Partei nicht mehr reden konnte. Allerdings ist daran die Gegenseite nicht viel weniger schuld.

Auch konnte man das gewaltige Glaubwürdigkeitsdefizit nicht überwinden, was dadurch entstand, dass man auf der einen Seite, sich wie früher immer noch als die rotesten Roten geben wollte, und die rosa-rot-grüne Machtoption und die Personen, die damit verbunden waren, desavouierte, ja geradezu schlecht machte, auf der anderen Seite war diese Machtoption in der vergangenen Legislaturperiode noch mehrheitsfähig im Bundestag, also real, und man hatte eben keinerlei andere Idee, wie man auf außerparlamentarischem Weg vielleicht politischen Einfluss gewinnen könnte.

Denn das hätte bedeutet, sich um das Proletariat zu bemühen, Menschen zu überzeugen, indem man sich mit ihnen auf Augenhöhe begibt. Das ist aber den feinen Herrschaften Wagenknecht und Lafontaine offensichtlich suspekt. Man fischt dann lieber im braunen Brackwasser der AfD oder schafft sich eine bürokratisches innerparteiliches Ersatzkonstrukt in der Art einer "AG Bewegung in der Partei DIE LINKE".

Man übersieht dabei geflissentlich, dass sich bei so einem abgehobenem "Krampf" überhaupt gar nichts bewegen kann, wenn man nur Menschen um sich als persönlichen Fanclub schart, ohne diese mit inhaltlichen Argumenten überzeugt zu haben. Und jetzt ist diese Bewegung sich mit ihrer ehemaligen "Führerin" offensichtlich sogar noch einig darin, dass sich niemand mehr bewegt, Hauptsache man hat endlich seine politische Heimat gefunden.

Nein, nun ist halt alles versäumt, über den Jordan gegangen und verzockt. Der Rest kann weg. Für die bleibenden Aufgestanden sein Wollenden und LINKEN Parteisoldaten bleibt nur der Weltenbummler-Gruß: "Gute Reise auf dem toten Pferd. Winke, winke!"



Aus: ZEIT - ONLINE
Von Robert Pausch und Bernd Ulrich, 13.03.2019

Enttäuscht und erleichtert
Sahra Wagenknecht zieht sich von der "Aufstehen"-Bewegung zurück und bald auch von der Fraktionsspitze der Linken. Warum sie gerade jetzt aufhört.


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Kommentar von Red.File, 05.03.2019: Nein, es geht nicht darum, es ja schon im Vornherein gewusst zu haben! Es wäre darum gegangen, zu analysieren, wie man so eine Bewegung erfolgreich starten kann und welche Fallen es unbedingt zu vermeiden gilt. So hat man wieder eine Menge frustrierter Menschen geschaffen, die sich widrigenfalls der politischen Auseinandersetzung völlig abwenden und privatisieren. Scheiße!


Aus: DER FREITAG
Timon Karl Kaleyta | Ausgabe 09/2019

Ey, Leute, forget it
Aufstehen: Wie geht es denn wohl der linken Sammlungsbewegung von neulich? Wir besuchen ein Treffen in Dortmund


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Aus der WORLD-SOCIALIST-WEB-SITE (WSWS.ORG):
28.Februar 2019

Sozialismus und die Forderung nach Enteignung


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Aus OXI - WIRTSCHAFT ANDERS DENKEN:
Tom Strohschneider, 15.02.2019

Mehr EU, die Milieus der Linkspartei und was neue Studien sagen


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Aus der WORLD-SOCIALIST-WEB-SITE (WSWS.ORG):
Von Anthony Torres, 12.Februar 2019

Frankreich: 13. Demonstration der „Gelbwesten“ gegen soziale Ungleichheit und Polizeibrutalität


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Aus: SOZIALISMUS.DE
16. Januar 2019, Bernhard Sander

Die Gelbwesten kommen zurück


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Aus der FRANKFURTER RUNDSCHAU:
Von Arno Widmann, 15.01.2019

Glaubwürdigkeit in der Politik
Vor 100 Jahren wurde Rosa Luxemburg ermordet. Sie bekämpfte die fatale Verbindung von Sozialismus und Nationalismus und wusste die Massen zu mobilisieren.


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Aus der FRANKFURTER RUNDSCHAU:
Von Jan Sternberg, 13.01.2019

Rosa Luxemburgs Geist wirkt bis heute
Vor 100 Jahren wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ermordet. Die historische Bewertung des Aufstands von 1919 und seiner Folgen für die Weimarer Republik spaltet die deutsche Linke bis heute.


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Kommentar von Red.File, 11.01.2019: Von den fetten Jahren welcher Personen wird da gefaselt? Die meisten arbeitenden Menschen hatten nie fette Jahre. Es geht einen Teil von ihnen nicht schlecht, solange sie volltags arbeiten können, und ihre Gesundheit dabei mitmacht. Wehe, wenn dem nicht mehr so ist!

Die wenigen Anderen, die wenig oder nicht mehr arbeiten müssen, weil sie genügend Vermögen geerbt haben, was andere für sie arbeiten lassen kann, haben allerdings fette Jahre. Aber diese sind noch lange nicht vorbei - ganz im Gegenteil. Dafür sorgen der Kapitalismus und seine neoliberalen Marionetten in Staat und Politik schon.



Aus der WORLD-SOCIALIST-WEB-SITE (WSWS.ORG):
Von Marianne Arens, 9.Januar 2019

Finanzminister Olaf Scholz: „Die fetten Jahre sind vorbei“


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Kommentar von Red.File, 06.01.2019: Nein, jede rechte und linke Kritik zu ählichen Themen gleichzusetzen, sollte nicht einem bloßen Reflex folgen, man sollte das auch mal getrost unterlassen. Nur ist die vorliegende Kritik an den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten halt einfach dumm, weil sie mit Sicherheit nicht das Ziel erreicht, was sich ihre Autoren damit erhoffen, sondern die rechtsnationale Seite bestärkt, die nur deshalb den "Staatsfunk" kritisiert, weil es halt nicht ihr eigener Staatsfunk ist, und natürlich auch die neoliberale Seite, die staatlichen Rundfunk und Fernsehen ohnehin aus Prinzip abschaffen will.

Sie ist auch unter dem Strich als Pauschalkritik niveaulos, weil das, was der öffentlich-rechtliche Rundfunk macht, nun einmal sehr kostenintensiv ist und diese Kosten bei steigenden Preisen und auch einer geringen Inflation ebenfalls steigen. Um das kritisieren zu können, müsste man dann schon konkrete Aussagen dazu machen, was der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht mehr machen soll, damit Kostensteigerungen vermieden werden können.

Man muss dann in letzter Konsequenz den Mut dazu haben, private Sender mit ihren Billigblödelshows und durch häufige Werbeeinblendungen unterbrochene Wiederholungsspielfilmen den Menschen als Alternative anzupreisen. Dann kann man sich zu Recht als Spitze der Verdummungsbewegung feiern lassen.

Ja #aufstehen und Wagontainin, könnt Ihr schon so machen, aber eigentlich braucht Euch kein Mensch!



Aus der FRANKFURTER RUNDSCHAU:
06.01.2019

„Aufstehen“ polemisiert gegen Rundfunkbeitrag
Mit einem Tweet über den „Regierungsrundfunk“ provoziert die Bewegung um Sahra Wagenknecht AfD-Vergleiche.


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Aus OXI - WIRTSCHAFT ANDERS DENKEN:
Michael Wendl, 04.01.2018

Gut gemeint, desaströs ausgegangen


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Aus: europa.blog
Beitrag von Colin Crouch, Oktober 2018

Warum die Linke der Versuchung widerstehen muss, sich fremdenfeindlicher Rhetorik zu bedienen


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Aus: europa.blog
Beitrag von Pascal Hansens | Brüssel, den 12.11.2018 (Agence Europe)

Linke Gruppen wollen eine dauerhafte Kooperationsstruktur aufbauen


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Kommentar von Red.File, 18.12.2018: DOCH, man kann als Linker den Migrationspakt durchaus öffentlich und ganz eindeutig ablehnen, ohne dass man sich der Rechten gemein macht, aber nur vom proletarischen Klassenstandpunkt aus, der die Kritik an diesem Migrationspakt zum Anlaß nehmen muss, den Kapitalismus, der immer mehr Lebensgrundlagen zerstört und immer mehr Menschen entwurzelt und daran noch jede Menge Geld verdient, bloßzustellen.

Wenn sich das die bürgerliche Linke nicht traut, etwa um jederzeit koalitionsfähig zu bleiben, wird sie sich eben entweder zu einer Zustimmung mit kritischem Moralin durchringen müssen, oder sich andernfalls die Kritik gefallen lassen müssen, Rechtsaußen nach dem Maul zu reden.



Aus: POTEMKIN - Zeitschrift für eine kritische Linke
Publiziert am 28.November 2018 von jpsb

Wie halte ich es mit der Migration oder „Die Wagenknecht Dämmerung“


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