Marxistische Kritik






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Aus der WORLD-SOCIALIST-WEB-SITE (WSWS.ORG):
11.12.2018

Wie weiter im Kampf der „Gelbwesten“?


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Aus: SPIEGEL - Online
08.12.2018

Linkspartei unterstützt "Gelbwesten"
"Ermutigung für Deutschland"


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Kommentar von Red.File, 03.12.2018: Warum steht dieser Artikel hier? Weil er einen Extremstandpunkt jeglicher marxistischer Analytik beinhaltet: Das, was die Autorin als progressiven Neoliberalismus bezeichnet, könnte man in Deutschland mit der alten, mehr oder weniger demokratischen Gesellschaft vergleichen, die aus dem bürgerlichen politischen Mainstream zusammengesetzt ist, der über die politische Bandbreite des etablierten Parteiensystems bis zum Jahr 2015 verfügt.

In dieser Mainstream-Gesellschaft werden rasant wachsende soziale Gegensätze verkleistert, herrscht ein übler Lobbyismus, werden Menschen ins Prekariat getrieben oder existenziell bedroht, und es ist ein deutlicher Abbau von Demokratie zu spüren. Dagegen muss man als LINKER direkt angehen und nicht nur innerhalb dieser Gesellschaft um "Anerkennung" für diejenige soziale Gruppe bitten, deren Interessen man vertreten will. Sondern man muss den kapitalistischen Konsens, dass die meisten Menschen gegen eine bessere oder auch zunehmend schlechtere Aufwandsentschädigung mit der Bezeichnung "Arbeitslohn" den Reichtum weniger privilegierter Menschen schafft und vermehrt, angreifen, und echte Teilhabe und Mitbestimmung der Schaffenden fordern.

Auf der anderen Seite gibt es aber noch demokratische Rechte und Institutionen in dieser kapitalistischen Bürgergesellschaft, die Linke erkämpft hatten, und einen Grundkonsens an emanzipativen Übereinkünften: Die meisten Menschen sind von dem Bewusstsein getragen, sich nicht alles gefallen lassen zu müssen wie noch in den 50er Jahren des vorangegangenen Jahrhunderts.

Und dieser Minimalkonsens muss selbstverständlich gegen die Rechtsextreme und Konservativreaktionäre verteidigt werden, um jeden Preis. Politische Querfrontbildung, wie in der Weimarer Republlik, in der Nazis und Kommunisten das wenige an Demokratie zerstörten, was diese selbst von sich noch übrig gelassen hatte, muss auf jeden Fall verhindert werden, notfalls zusammen mit den bürgerlichen teildemokratischen Mächten. So, und das ist genau der Gegenpol der Analyse, das Gegenargument zu Frasers Ausführungen über eine NEUE LINKE.

Beide Argumentationspole halte ich aber für richtig und wichtig. Sie grenzen den Raum ein, innerhalb dem sich marxistische Analytik bewegt. Denn dem oben genannten Argument, dass die Weimarer Republik teilweise von Nazis und Kommunisten gleichzeitig zerstört wurde, lässt sich natürlich schnell das Argument entgegensetzen, nach dem es zum großen Teil die "Demokraten" auch selbst waren, die ihren eigenen Staat zerstört haben, weil ihr demokratischer Ansatz eben nur hallbherzig war, weil er Klassengegensätze nie zur Kenntnis nehmen wollte, und auch die damals moderne Sozialdemokratie sich nie von denjenigen reaktionären bürgerlichen, großbürgerlichen und militaristischen Kräften trennen konnte und wollte, die die Republk schon von Anfang an verachtet haben, und so etwas wie Demokratie oder gar die Anerkennung eines Klassenstandpunktes nie wollten.

Also: Wie bürgerliche Demokratie verteidigen, ohne sich selbst als Linker den Vorwurf, pseudolinker, neoliberaler Opportunist zu sein, einzuhandeln? Wie der politischen Rechtsextremen und Konservativreaktionären ihre wahren Argumentationskerne entreißen, zu linken Gegenargumenten formen, ohne diese gegenüber den bürgerlichen Kräften zu stark aufzuwerten?

Diese dialektische Debatte über den oben beschriebenen Grenzraum politischer Analytik müsste in linken Strukturen, bzw, innerhalb DER LINKEN, sauber und ohne jede Hektik diskutiert werden. Das könnte nämlich den Konflikt zwischen Wagenknecht-Flügel, libertärsozialistischem und linkssozialdemokratischem Flügel einer belastbaren Lösung zuführen, aufgrund derer diese Partei wieder kampagnenfähiger, politisch handlungsfähiger und für mehr Menschen wieder wählbarer werden könnte.



Aus: BLÄTTER FÜR DEUTSCHE UND INTERNATIONALE POLITIK
von Nancy Fraser, 12/2018

Für eine neue Linke oder: Das Ende des progressiven Neoliberalismus


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Kommentar von Red.File, 29.11.2018: "Fake-Proletariat"


Aus der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG:
Von Jens Schneider, 29.11.2018

Woran es bei "Aufstehen" hakt


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Kommentar von Red.File, 29.11.2018 Ebenfalls Fake-Proletariat. Politik "von unten" sieht anders aus.


Aus: ZEIT - ONLINE
25.November 2018

Yanis Varoufakis will in Deutschland für die Europawahl antreten
Griechenlands Ex-Finanzminister ist Spitzenkandidat der Bewegung Demokratie in Europa. Für sie will Yanis Varoufakis in Deutschland ins Europaparlament gewählt werden.


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Aus der WORLD-SOCIALIST-WEB-SITE (WSWS.ORG):
18.Oktober 2018

Nach der Unteilbar-Demo in Berlin:
Wie weiter im Kampf gegen die rechte Gefahr?


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Aus: JETZT - Partner der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG
Von Johanna Roth, 25.10.2018

Warum nicht alle Jungen mit Sahra Wagenknecht aufstehen
Das Interesse der Unter-30-Jährigen an einer linken Sammelbewegung ist da. Doch manche resignieren schon wieder.


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Aus OXI - WIRTSCHAFT ANDERS DENKEN:
Von Tom Strohschneider, 17.10.2018

Von linken Zielen, populären Erzählungen und transformatorischen Leuchttürmen


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Aus: ZEIT - ONLINE
Elsa Koester, verlinkt am 15.10.2018

Steht erstmal selbst auf!
#aufstehen: Ein internes Papier macht deutlich, wie unzufrieden die Mitglieder mit den undurchsichtigen, mitunter undemokratischen Strukturen der Initiative sind.


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Aus der WORLD-SOCIALIST-WEB-SITE (WSWS.ORG):
03.10.2018

Der Tag der Deutschen Einheit und die Rückkehr der extremen Rechten


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Aus: europa.blog
27.09.2018, Beitrag von Francis Wurtz, Übersetzung aus dem Französischen: Hanna Penzer

Sahra Wagenknecht spielt mit dem Feuer!
Europa.blog veröffentlicht diesen Kommentar im Folgenden in einer von Francis Wurtz autorisierten deutschen Übersetzung.


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Kommentar von Red.File, 09.09.2018: Das zeigt genau, wo der Feler beim deutschen Verfassungsschutz liegt. Die kleine SGP wird verfolgt, weil man deren Gesinnung nicht mag, aber Faschisten und Rechtsextreme können machen, was sie wollen, siehe Chemnitz oder auch die Vorgeschichte zum NSU-Prozess.


Aus der WORLD-SOCIALIST-WEB-SITE (WSWS.ORG):
Sozialistische Gleichheitspartei, 15.August 2018

Verteidigt die Sozialistische Gleichheitspartei gegen den Angriff des Verfassungsschutzes


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Kommentar von Red.File, 08.09.2018: Diejenigen Artikel, die sich positiv für die Sammlungsbewegung von Sahra Wagenknecht aussprechen, sollen in diesem Blog nicht unberücksichtigt bleiben.


Aus der FRANKFURTER RUNDSCHAU:
Von Stephan Hebel, 04.09.2018

Koalitionsfähigste Sahra Wagenknecht aller Zeiten
Der Start von „Aufstehen“ ist gelungen. Wer Deutschland nicht dem Zweikampf zwischen Merkels Stillstandspolitik und dem rechten Rand überlassen will, sollte Wagenknechts Projekt nicht voreilig verdammen. Der Leitartikel.


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Aus: TAGESSPIEGEL - CAUSA
Marco Bülow, 23.07.2018

Für eine linke Alternative: Bollwerk gegen rechts
Die große Koalition stellt sich gegen Rechtspopulisten – und übernimmt dennoch deren Themen ohne eigene Perspektiven. Das führt zu nichts. Wir bräuchten nichts weniger als eine Revolte.


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Kommentar von Red.File, 07.09.2018: Nun ist aber Schluss mit lustig!


Aus: TAGESSPIEGEL - CAUSA
Michael Bittner, 07.September 2018

Die neue Sammlungsbewegung: Eine Absage für "Aufstehen" von links
Eine nationale Engführung führt auf die schiefe Ebene der Volksgemeinschaft. "Aufstehen" hat das Potential, eines Tages mit rechtsnationalen Parteien zu paktieren. Der Konflikt zwischen Weltoffenheit und Nationalismus spaltet auch die Linke.


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Aus der FRANKFURTER RUNDSCHAU:
Von Kordula Doerfler, 04.09.2018

Große Worte, vage Ziele
Bei der Präsentation ihrer Sammlungsbewegung „Aufstehen“ lässt Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht noch viele Fragen offen.


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Kommentar von Red.File, 01.09.2018: Schlechtes Gewissen? Auf einmal sprachlos? Sie und ihr Ehemann geben doch sonst immer auf Alles und Jeden Antworten, die viele gar nicht haben wollen!


Aus: WELT - Digital-Zeitung
Von Martin Niewendick, 30.08.2018

Zu Chemnitz hält sich „Aufstehen“ seltsam bedeckt
Sahra Wagenknecht ließ sich zu einem dürren Statement zur Gewalt in Chemnitz hinreißen – zwei Tage nach der Krawalldemo


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Aus der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG:
von Mike Szymanski, 31.08.2018

SPD-Erneuerung:
Der Druck auf Nahles wächst


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Aus: RUBIKON
von Holdger Platta, 24.08.2018

Aufstehen ja, aber mit dem richtigen Fuß!
Um rechte Stimmen einzusammeln, gibt Sahra Wagenknecht Eckpfeiler des Humanismus preis.


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Aus: POTEMKIN - Zeitschrift für eine kritische Linke
Publiziert am 7. August 2018 von jpsb

Das letzte „Aufstehen“ des Oskar L.


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Kommentar von Red.File, 04.08.2018: Na, dann wünsche ich Sahra der Großen viel Erfolg beim Sich Sammeln. Tut nach einem arbeitsreichen Tag sicherlich gut! Der Vollständigkeit halber hier auch der Link zur Homepage.


Aus: ZEIT-ONLINE
Von Angelika Finkenwirth, 04.08.2018

Sahra Wagenknecht startet ihre Sammlungsbewegung im Netz
Seit Monaten propagiert die Linken-Fraktionschefin ihre Idee einer außerparlamentarischen Bewegung. Nun ist sie online, als Website. Nicht alle sind davon begeistert.


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Aus: Tagesschau.de
05.08.2018

Linke Sammlungsbewegung:
"'Aufstehen' ist eine Kopfgeburt"


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Aus: SOZIALISMUS.DE
12.07.2018

Zersplitterung der Linken in Europa
Jürgen Klute: Mélenchons Aktivitäten ein Jahr vor der Europawahl


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Kommentar von Red.File, 10.07.2018: Die Vision vom fairen, weil weniger globalen Kapitalismus mit Reichtum ohne Gier, die ja u.a. Sarah Wagenknecht durch einige ihrer Bücher verbreitet, ist schon rein historisch gesehen völlig unhaltbar. Warum hat denn das Bürgertum wohl die mittelalterliche, in engen nationalen Schranken gefesselte Gesellschaft überwunden, was zur Französischen Revolution und auch zum Hambacher Fest geführt hat?

Es ging nicht nur gegen die Willkürherrschaft von Fürsten, Königen, Kaisern und Kirche und für mehr Rechte des Einzelnen, sondern reiche Bürger und solche, die wenigstens etwas zum Handeln hatten, begriffen, dass enge nationale Schranken der Kapitalverwertung und -akkumulation und damit der Maximierung von Gewinnen aus Rohstoffen, menschlicher Arbeitskraftverwertung und Produktionsmitteln entgegenstehen.

Der Kapitalismus ist also seinem ganzen Wesen nach global und sprengt nationale Grenzen, wenn er richtig funktioniert. Selbst Hitlerdeutschland hat mit den ihm verhassten USA rege Wirtschafts- und Handelsbeziehungen bis fast zum 2.Weltkrieg unterhalten.

Es ist also Schwachsinn, den Kapitalismus von seinem globalen Charakter trennen zu wollen, und sich einen gut-nationalen Kapitalismus herbei zu phantasieren.



Aus OXI - WIRTSCHAFT ANDERS DENKEN:
Vincent Körner, 10.07.2018

Linke Rufe nach De-Globalisierung – und eine Gegenfrage: Gibt es überhaupt Globalisierung?
Alle reden von »Globalisierung« – aber was, wenn der Begriff in Wahrheit nichts wirklich bezeichnet und also auch nichts wirklich erklärt? Von links wird derweil eine schon etwas ältere Idee von Walden Bello wieder ins Spiel gebracht: De-Globalisierung.


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Kommentar von Red.File, 02.07.2018: Es ist ja sogar völlig richtig, sich gegen islamistische Hassprediger zu wenden, aber bei einer linken Sammlungsbewegung müsste es in erster Linie um den unverschämten Reichtum in Deutschland und Europa gehen, der Armut und Prekariat erzeugt. Auch die Oktoberrevolution ist keine Angelegenheit von kultureller Identität und Traditionen gewesen, sondern hatte einen materiellen Hintergrund, es ging um den Besitz von Produktionsmitteln, Ressourcen aller Art und Land - das sollte man nicht vergessen.

Aber okay, macht nur! Es wird wahrscheinlich nichts bringen und im günstigsten Falle auch nichts schaden. Der grundsätzliche Fehler des gesamten Projektes ist schon der Grundstein des sicheren Scheiterns: Genau wie das linke Projekt "DIEM 25" vom prominentesten Hemdenträger Europas, kommt die "Sammlungsbewegung" weder von unten, noch vom Proletariat. Es handelt sich bei ihren Repräsentanten hauptsächlich um Menschen aus dem politischen Establishement, die eher "oben" zu verordnen sind, und natürlich hauptsächlich um Akademiker.

Für arbeitende Menschen also viel zu abgehoben, die werden außen vor gelassen. Eine "linke Sache" also, die am eigentlichen Kern linker Politik vorbei geht, und damit schon jetzt eine Totgeburt ist. Dann wird es auch gar nicht auffallen, dass ihre bescheidene Mitgliedschaft u.U. Probleme bekommen wird, sich von Rechts eindeutig genug abzusetzen, denn unter der Leitung von Wagontaine, wird es sich halt nicht um eine linke (das heißt internationalistische, marxistische bis anarchistische und solidarische) Sammlungsbewegung, sondern um den Versuch einer linksnationalistischen (national, autoritär, staatszentristisch) "Sammlungsbewegung" handeln.

Die wird nichts Anderes tun, als im eigenen Saft zu schmoren. So etwas braucht kein Mensch!



Aus dem NEUEN DEUTSCHLAND:
Von Christian Klemm 02.07.2018:

Nicht im eigenen Saft schmoren:
Von wegen Spaltung: Rudolf Dreßler hält die Kritik an der linken Sammlungsbewegung für unberechtigt


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